Jeder, der ein Pferd hält, sollte unbedingt eine Pferdehaftpflichtversicherung besitzen. Diese schützt nicht nur den Besitzer, sondern alle Reiter und Betreuer. Sie kann Ihnen finanzielle Hilfe bieten, wenn durch das Tier Schäden an Dritten entstanden sind. Dies geschieht oft schneller als erwartet.

Die normale Privathaftpflichtversicherung bietet nur eine Mitversicherung von kleineren Haustieren. Die Pferdehaftpflichtversicherung hingegen zahlt für durch Pferde herbeigeführte Schäden an Dritten Ersatzsummen von mehreren Millionen Euro. Sie kann Ihnen den finanziellen Ruin ersparen, da Sie sonst per Gesetz in voller Höhe für solche Schäden aufkommen müssen.

Wann springt die Versicherung ein?

Ist durch das Tier einem Dritten ein Schaden entstanden, während ein Hüter das Pferd beaufsichtigt hat, leistet die Pferdeversicherung. So verhält es sich auch bei befugten Fremdreitern und Reitbeteiligungen. Ohne Pferdehaftpflichtversicherung haben auch sie keinen Schutz.

Wie bei jeder Versicherung gilt das Prinzip des Schadensausgleichs, wenn sich ein Versicherungsfall ergeben hat. Die Höhe eines Ausgleichs ist abhängig davon, welche Summe Sie laut Vertrag für den vorliegenden Fall bekommen. Die Konditionen der vielen Angebote sind sehr unterschiedlich. Wichtig ist, dass Sie zunächst die für Sie ideale Pferdehaftpflichtversicherung finden und nur diese abschließen.

Was kostet eine Pferdehaftpflichtversicherung?

Sowohl die Leistungen als auch die Kosten der Angebote gehen weit auseinander. Grundsätzlich ist die Höhe der Beiträge unter anderem abhängig von Ihrem Alter, der Rasse des Pferdes und dem Umfang der Selbstbeteiligung.

Als Besitzer von mehreren Pferden sollten Sie sich für einen Anbieter entscheiden, der ab dem zweiten Pferd Rabatte bietet. Sind Sie Pferdezüchter, haben Sie die Möglichkeit, auch die Fohlen kostenlos mitzuversichern. Dies wird bis zu einem Alter von zwölf Monaten angeboten. Nehmen Sie an Turnieren im Ausland teil, sollten Sie sich vergewissern, dass die Versicherung auch bei Auslandsreisen Schutz bietet.

Wie finde ich die passende Versicherung?

Die für Sie optimale Pferdehaftpflichtversicherung finden Sie mit einem kostenlosen Vergleich im Internet. Damit können Sie schnell und unkompliziert die wichtigsten Details mehrerer Angebote einander gegenüberstellen. Hierbei sollten Sie keinesfalls nur auf die Kosten achten. Ebenso entscheidend sind die einzelnen Leistungen und eine hohe Versicherungssumme.

Eine Abschwitzdecke (auch Stalldecke genannt) ist eine sehr leichte Pferdedecke. Sie transportiert den Schweiß vom Körper des Pferdes weg und verhindert dadurch eine Auskühlung des Pferdes nach dem Ritt oder der Kutschfahrt.

 

Abschwitzdecken werden aus einem Spezialgewebe hergestellt, dass die Feuchtigkeit an die Oberfläche der Decke leitet, wo sie dann verdunsten kann. Es ist wichtig dem Pferd nach körperlicher Betätigung eine Abschwitzdecke überzuwerfen, da ein Auskühlen den gleichen Effekt haben kann, wie eine Erkältung bei einem Menschen. Auch für Hängertransporte sind solche Abschwitzdecken gut geeignet.

Aber auch hier gibt es Qualitätsunterschiede, wie in allen Bereichen. Man sollte beim Kauf darauf achten, das ein gewisser Tragekomfort für unseren “Windgefährten” besteht. Die Decke sollte aus einem Material sein, das nicht auf dem Pferdekörper verklebt. Auch wichtig sind gute Halterungen, wie z. B. Kreuzgurte. Diese verhindern das ungewollte Öffnen der Decke. Eine solche Decke ist beispielsweise die Fleece-Abschwitzdecke Perfect Style.

 

Schwitzt Ihr Pferd jedoch nur sehr wenig, empfehlen wir die Fleece-Abschwitzdecke Click. Denn schließlich ist ja genau wie ein Mensch, auch jedes Pferd individuell unterschiedlich.


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Fängt das Pferd plötzlich an, sich auf dem Boden zu wälzen und dies in kurzen Abständen, könnte es eine Kolik haben. Auch wenn es versucht sich in den Bauch zu treten, ist dies ein eindeutiges Symptom dafür. Die Atmung des Pferdes wird schneller, es beginnt zu schwitzen und es äpfelt. Jetzt sollte dringend ein Tierarzt gerufen werden.            

Während man auf den Tierarzt wartet, sollte das Pferd langsam rumgeführt werden. Dies kann krampflösend sein und somit die Schmerzen lindern. Sollte es sich wälzen wollen, bitte zulassen.

Um ein auskühlen zu vermeiden, sollte dem Pferd eine Abschwitzdecke aufgelegt werden. Der Kreislauf unseres geliebten Vierbeiners sollte jetzt kontrolliert werden. Das kann man gut am Zahnfleisch des Tieres machen. Es sollte rosig sein. Ist es gelbweiß verfärbt, ist das ein Warnsignal.

Satteldecken und Schabracken dienen als Unterlage für den Sattel. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen. Sinn und Zweck einer Sattelunterlage besteht darin, den Sattel vor Schweiß und Schmutz zu schützen, und nicht etwa um den Sattel rutschfest zu machen.

Somit ist die Sattelunterlage ein fester Bestandteil der Sattelpflege.   

Bei der Auswahl sollte man darauf achten, dass ein Modell gewählt wird, das den Pferdeschweiß gut absorbiert und ableitet und sich auch in der Waschmaschine reinigen lässt. Die meisten Satteldecken und Schabracken auf dem Markt bringen diese Eigenschaften aber mit.

Entscheidet man sich für dickere Decken aus Flausch oder Lammfell, sollte darauf geachtet werden, das diese noch gut unter den Sattel passen. Ansonsten kann Druck auf den Pferderücken entstehen, was unser gehufter Freund nicht gerade als prickelnd empfindet. Sehr gut geeignet sind z. B. Samt-Schabracken.

Sie sind flauschig, aber nicht zu dick. In unserem Shop findet man außerdem Schabracken, die sich per Klettverschluss am Sattel befestigen lassen, wodurch    ein optimaler Halt gewährleistet ist. Sattelunterlagen aus Lammfell sollte man regelmäßig ausbürsten.

Gel-Sattelunterlagen hingegen sind nicht für den Dauer-Einsatz bestimmt. Das Gel verschiebt sich nämlich in der Unterlage, wodurch Druckstellen entstehen können. Zudem kommt weder Luft noch Feuchtigkeit hindurch.

 

Früher wurden Gamaschen überwiegend aus Leder hergestellt. Heutzutage werden sie aus Kunststoffen und Neopren gefertigt. Und das aus gutem Grund, bieten sie doch dem Pferd einen wesentlich höheren Tragekomfort, sowie eine gute stoßabsorbierende Wirkung. Auch das Handling ist viel einfacher. Für gewöhnlich lassen sich Gamaschen mittels Kletterverschlüssen, Haken oder Schnallen an den Pferdebeinen befestigen.

Neopren-Gamaschen sind auch deshalb empfehlenswerter, weil man sie einfach unter fließendem Wasser abbürsten oder sogar in die Waschmaschine schmeissen kann.

Neben den weitverbreiteten Vielzweck-Gamaschen gibt es auch spezielle Variationen, die dem Schutz bestimmter Partien der Gliedmaßen dienen oder die speziell für besondere Einsatzbereiche angefertigt wurden.

 

Benötigt man nur Gamaschen, die bei der täglichen Arbeit mit dem Pferd verwendet werden, empfehlen wir unsere Gamaschen Neopren rot. Sollen die Gamaschen besonderen Schutz bieten (z. B. gegen feste Hindernisse im Gelände bei der Vielseitigkeit, oder dem Springen), eignen sich Springboots recht gut.

Das heisst aber nicht, das jedes Pferd unbedingt Gamaschen benötigt. Das hängt immer von der körperlichen Konstitution und Ausbildung des Pferdes ab. Jedoch beim Springen oder bei jungen Pferden sollte man schon darauf zurückgreifen.

Jede Reitstunde sollte damit beginnen, dass man das Pferd aufwärmt. Genauso wie ein Sportler oder Bodybuilder, der sich zunächst warm macht, bevor er mit den schweren Gewichten anfängt.

Dazu sollte man ca. 15 – 20 Minuten im Schritt reiten. Dadurch steigt beim Pferd langsam die Körpertemperatur, der Muskelstoffwechsel und die Durchblutung werden angeregt, wodurch die Muskulatur elastischer wird. Somit werden eventuelle Zerrungen vermieden.

 

Nach der Schrittphase folgen dann die Gangarten Trab und Galopp. Beim Trab nicht gleich zu schnell beginnen. Hier ist das sogenannte Leichttraben empfehlenswert. Nach 2-3 Minuten kann man dann in den Galopp übergehen. Beide Gangarten sollten aber nicht länger als 10 Minuten dauern um das Pferd nicht zu erschöpfen.

Nach Beendigung der Reitphase muss das Pferd dann auch wieder abgewärmt werden um evtl. Muskelkater zu vermeiden. Hierzu bitte absteigen und das Pferd einige Minuten am langen Zügel im Schritt gehen lassen.

 

Der 1A Reitsport Blog ist noch neu und wird künftig Artikel und Tipps rund ums Pferd beinhalten. Ihr dürft gespannt sein.

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